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Alt 26.11.2007, 13:41   #181 (permalink)
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Standard 25. November 2007

SANTA CLAUSE - EINE SCHÖNE BESCHERUNG
(The Santa Clause, 1994)
Regie: John PASQUIN
Cast: Tim ALLEN, Wendy CREWSON, Judge REINHOLD, Eric LLOYD, David KRUMHOLTZ ...

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Film-Review von elle
Diskussionsthread im Forum
DVD-Review von Redwings76
IMDb-Rating: 6.0/10
Meine Bewertung: 4/5




Die Weihnachtszeit begann im TV heuer schon etwas früher ... aber da der ORF heute diesen tollen Weihnachtsfilm gezeigt hat, konnte ich auch nicht anders, als mir diesen wieder mal anzusehen. THE SANTA CLAUSE ist sicherlich einer der besten Filme mit Tim ALLEN und eine nette Geschichte über den Glauben an den Weihnachtsmann ... immer wieder sehenswert!

Interessant ist auch der deutsche Titel des Films ... was genau wollte man jetzt ins Deutsche übersetzen??? Die Figur des Weihnachtsmanns??? Dann hätte der Filmtitel SANTA CLAUS (ohne E am Schluss) heißen müssen! Oder doch eben die Vereinbarung, welche die Hauptfigur unterschrieben hat??? Dann hätte man doch gleich den Titel DIE SANTA KLAUSEL verwenden sollen! SANTA CLAUSE ist jedenfalls a bisserl deppert ... zumindest ohne Artikel
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Geändert von Jurgy (26.11.2007 um 13:43 Uhr)
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Alt 01.12.2007, 18:15   #182 (permalink)
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Standard 1. Dezember 2007

VALENTINS TAG
(Valentins Tag, 2005)
Regie: Vlado PRIBORSKY
Cast: Mario L'ROSS, Frens MIKE, Vlado PRIBORSKY

Homepage des Films
Meine Bewertung: 3/5

PLAN B
(Plan B, 2006)
Regie: Vlado PRIBORSKY
Cast: Mario L'ROSS, Manfred SARKÖZI

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Homepage des Films
Film-Review von MEMENTO
Diskussionsthread im Forum
Meine Bewertung: 3,5/5

SOPHIE
(Sophie, 2007)
Regie: Vlado PRIBORSKY
Cast: Jasmin DEVI, Manfred SARKÖZI, Mario L'ROSS

Homepage des Films
Film-Review von MEMENTO
Diskussionsthread im Forum
Meine Bewertung: 4/5




Im Zuge des Erscheinens des neuesten Werkes von Vlado PRIBORSKY hab ich mir heute alle drei Kurzfilme von ihm angesehen, um einen direkten Vergleich seiner Filme, aber vor allem seiner künsterlischen Entwicklung zu sehen.

Schon von VALENTINS TAG war ich positiv überrascht, als ich diesen zum ersten Mal gesehen hatte. Auch wenn ich heute etwas genauer auf manche Dinge (Schnitt, Kameraführung usw.) geachtet habe, so stehe ich nach wie vor dazu, dass bereits der erste Kurzfilm von Vlado PRIBORSKY mehr als nur gelungen ist. Die Story ist originell und witzig ... zwar mit einem vorhersagbaren Ende, aber ein besseres gibt es dafür nicht! Auch die Musik ergänzt die Bilder sehr gut. Wirklich herausragend ist Mario L'ROSS, dem man den Hypochonder in jeder einzelnen Szene abnimmt. Die paar Kleinigkeiten, welche immer wieder angesprochen werden (die Handkamera in der Vogelperspektive im Badezimmer bzw. das Ende mit dem Briefträger), fallen einem "normalen" Seher nur auf, wenn man vorher darüber gelesen hat ... gestört hat mich das nicht. Und den ansonsten positiven Gesamteindruck kann dies schon gar nicht trüben.

Bei PLAN B konnte man schon einen großen Entwicklungsschritt im künstlerischen Bereich sehen. Durchgehende Spannung und eine gelungene Atmosphäre zeichnen diesen kleinen ... aber sehr feinen Film aus. Auf Situationskomik wurde im Gegensatz zu VALENTINS TAG gänzlich verzichtet. PLAN B ist eine Kurzgeschichte aus dem Thrillergenre, nur dass uns der Schreiber dieser Geschichte ein wenig im Dunkeln lässt, was genau er uns damit sagen will ... aber sowas gefällt mir ja als Lynchian bekanntermaßen sehr gut! Wie bei VALENTINS TAG spielt wieder Mario L'ROSS den Hauptcharakter des Films ... und das ist gut so, denn er gefällt mir sehr gut und spielt seinen Charakter wieder sehr überzeugend. Wieder hervorheben muss man die Musik zu diesem Kurzfilm, welche die Atmosphäre sehr gut zu verstärken mag.

Aber nun zum neuesten Werk von Vlado ... SOPHIE

Eines gleich vorweg ... die neuen Logos von Independent Works und Moorland Pictures gefallen mir ausgesprochen gut. Die Title-Credits von SOPHIE sind sehr ruhig mit einigen professionell gemachten Einstellungen der Landschaft sowie des Fahrzeugs von SOPHIE und von SOPHIE selbst. Aber auch wenn der Film wie eine Liebesgeschichte von Rosamunde Pilcher beginnt wird schon in der ersten Szene nach den Title-Credits klar, dass es sich nicht um eine solche handelt.

Von der ersten Sekunde an unterstreichen wieder eine hervorragende Musik die einzelnen Szenen sehr eindringlich und bringen den letzten Kick für eine spannungsgeladene Atmosphäre. Und spätestens mit dem ersten Aufschrei von SOPHIE nach ihrem "Fehltritt" ist klar, dass dieses Drama wohl kein Happy-End findet.

Auch die Darsteller wissen trotz mangelnder Routine durchaus zu überzeugen. Diesmal steht aber nicht Mario L'ROSS im Vordergrund, sondern Jasmin DEVI als SOPHIE ... und macht ihre Sache durchwegs überzeugend. Als ich zum ersten Mal ihr Gesicht ohne Sonnebrille sah, kam mir das Gesicht auch bekannt vor. Aber erst auf ihrer Homepage wurde ich fündig, woher ich Jasmin DEVI kenne ... aus der schweizer Cablecom-Werbung

Die Story selbst ist eine Fortsetzung bzw. Auflösung für PLAN B und funktioniert auch parallel zu diesem Film extrem gut. Aber mir als Lynchian hat Vlado natürlich eine besondere Freude gemacht. Die Szene zwischen SOPHIEs Ohnmacht und dem Erwachen am nächsten Morgen ist wohl mitunter das Beste, was ich von einem österreichischen Regisseur jemals gesehen habe. Diese "lynchesken Züge" ... wie es MEMENTO so schön ausgedrückt hat ... und die Umsetzung dieser Sequenz zeigen einmal mehr, welch großes Talent in Vlado PRIBORSKY schlummert.

PLAN B hat einige interessante Preise gewonnen, über welche sich Vlado PRIBORSKY mehr als nur freuen darf. Mit SOPHIE ist ihm ein weiterer großer Schritt in seiner Entwicklung gelungen, welche es jetzt stärker zu fördern gilt. Natürlich ist es gerade für ein österreichisches Talent ... und das besitzt Vlado mehr als einige schon renommierte österr. Regisseure ... äußerst schwierig, die notwendigen finanziellen Mittel für ein größeres Projekt aufzutreiben. Man kann nur hoffen, dass SOPHIE noch mehr Preise gewinnt als es schon PLAN B getan hat ... und hoffen, dass sich damit die eine oder andere Geldquelle für dieses große Talent öffnet, um ihm die Chance für einen Spielfilm zu geben. Denn wie MEMENTO auch in seinem Review treffend geschrieben hat:

Zitat:
Danach würden wir endgültig feststellen, dass unsere Vorschußlorbeeren gerechtfertigt sind. Und davon ist verdammt noch mal auszugehen.
... mehr gibts dazu nicht mehr zu sagen
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Alt 02.12.2007, 12:39   #183 (permalink)
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Standard 22. bis 27. November 2007



STARGATE ATLANTIS - SEASON 3
(Stargate Atlantis, 2006)
Regie: Diverse
Cast: Joe FLANIGAN, Torri HIGGINSON, Rachel LUTTRELL, Paul MCGILLON, David HEWLETT, Jason MOMOA ...

Link zu meiner DVD-Sammlung
Stargate Wiki
Gateworld - Your Complete Guide to Stargate!
Diskussionsthread im Forum
noch kein IMDb-Rating vorhanden
Episodenguide zu Season 3
Meine Bewertung: 4/5




Auch Season 3 von STARGATE ATLANTIS konnte die Qualität von Season 1 und 2 halten. Wieder steht die Suche nach mehr Energie (ZPM - Zero Point Module) zur Erhaltung von Atlantis sowie der Kampf gegen die Wraith im Vordergrund. Aber auch ein altbekannter Feind treibt sich in der Pegasus-Galaxie herum ... die Replikatoren.

Aber es ist auch die Zeit für Veränderungen! Dass der Aufenthalt in der Pegasus-Galaxie nicht ganz ungefährlich ist, dass ist allen Bewohnern der Stadt durchaus bewusst. Warum man allerdings zum Ende der 3. Staffel gleich zwei der Hauptcharaktere über den Jordan springen lässt ... das ist eine ganz andere Frage.

Spoiler:
Persönlich freue ich mich natürlich, dass Amanda TAPPING alias Sam Carter ab der 4. Staffel die Atlantis Mission leitet. Aber auch Torri HIGGINSON alias Elizabeth Weir konnte durchaus in ihrer Rolle überzeugen. Mal schauen ... im Gegensatz zu Paul MCGILLION alias Carson Beckett wurde Dr. Weir ja nicht getötet, sondern musste bei den Replikatoren zurück gelassen werden

Der Cliffhanger am Ende von Season 3 ist wieder mal sehr böse ... aber zum Glück hab ich die ersten acht Episoden von Season 4 schon auf der Platte und die ersten beiden schon gesehen. Beginnt jedenfalls sehr interessant ... freue mich schon auf mehr
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Geändert von Jurgy (11.12.2007 um 17:27 Uhr)
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Alt 02.12.2007, 15:12   #184 (permalink)
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Standard 30. November 2007

FLUCH DER KARIBIK 3: AM ENDE DER WELT
(Pirates of the Carribean: At Worlds End, 2007)
Regie: Gore VERBINSKI
Cast: Johnny DEPP, Geoffrey RUSH, Orlando BLOOM, Keira KNIGHTLEY, Jack DAVENPORT ...

Link zu meiner DVD-Sammlung
Wikipedia
Film-Review von eXistenZ
Diskussionsthread im Forum
IMDb-Rating: 7.1/10
Meine Bewertung: 2,5/5




PIRATES OF THE CARRIBEAN: AT WORLDS END bildet den Abschluss der Piraten-Trilogie mit Johnny DEPP, Orlando BLOOM und Keira KNIGHTLEY. Und beinahe bin ich geneigt zu sagen ... Gott sei Dank ist das vorbei!!!

PIRATES OF THE CARRIBEAN: THE CURSE OF THE BLACK PEARL war fantastisch. In Teil 1 hat von der Story, der künsterlischen Umsetzung bis hin zu den Darstellern einfach alles gepasst. Teil 2 ... PIRATES OF THE CARRIBEAN: DEAD MAN'S CHEST ... konnte da schon nicht mehr mithalten. Natürlich passt in jedem Teil das Makeup und die Masken ... auch die Spezialeffekte sind nicht zuletzt aufgrund des riesigen Budgets sehr gut. Aber die Story von Teil 3 ist leider eine einzige Katastrophe. Da können auch noch so gute Darsteller ... noch so gute Spezialeffekte ... eine noch so gute Ausstattung nicht darüber hinwegtäuschen.

Wenn ich jemals überlegt habe, was die professionellen Review-Schreiber unter "Längen" verstehen ... nach dem Ansehen von PIRATES OF THE CARRIBEAN: AT WORLDS END weiß ich ganz genau, was damit gemeint ist. 161 Minuten Laufzeit ... bei mir hat sich des Öfteren Langeweile eingestellt. Aus Teil 2 und 3 hätte man wohl einen fantastischen Film machen können, der seinen Spannungsbogen auch über 160-180 Minuten hätte aufrecht erhalten können. Aber zwei Filme mit über 300 Minuten Laufzeit zu produzieren, war sicherlich ein Fehler!!!

Schade drum ...
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Geändert von Jurgy (31.01.2008 um 17:06 Uhr)
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Alt 05.12.2007, 17:45   #185 (permalink)
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Standard 4. Dezember 2007

MITTEN INS HERZ - EIN SONG FÜR DICH
(Music and Lyrics, 2007)
Regie: Marc LAWRENCE
Cast: Hugh GRANT, Drew BARRYMORE, Brad GARRETT, Haley BENNETT ...

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IMDb-Rating: 6.7/10
Meine Bewertung: 3,5/5




MUSIC AND LYRICS beginnt mit einem dreiminütigen Feuerwerk an allem Bunten und Schrägen, was die Achtziger Jahre zu bieten hatten ... und wer wie ich in den Achtzigern so zwischen 13 und 18 Jahre jung war der weiß, dass dies eine ganze Menge war. Dieses Musikvideo (>>>HIER<<<) zu Beginn ist schlicht und ergreifend ein absoluter Knaller und so authentisch gespielt, dass man diesem jederzeit abnehmen würde, auf MTV rauf und runter gespielt worden zu sein. Alleine der Hüftschwung beim Boygroup-Formationstanz ist edel ... hab mich halbtot gelacht!

Der Rest von MUSIC AND LYRICS ist bekannt ... witzige Dialoge, charmante und bekannte Darsteller, die diese Rollen schon zigmal gespielt haben ... eine nette Geschichte mit Happy-End eben! Aber im Gegensatz zu anderen möchtegern Romantikkomödien (welche ich heuer meiner Frau zu liebe genug gesehen habe ... WEDDING CRASHERS oder HOW TO LOSE A GUY IN 10 DAYS seien hier nur als abschreckendes Beispiel erwähnt) hält MUSIC AND LYRICS das was es verspricht.

Die Besetzung von Hugh GRANT und Drew BARRYMORE für die Hauptrollen war aber auch perfekt. Auch wenn GRANT nicht mehr der Jüngste ist, so gibt es noch immer keinen Schauspieler, der ihm in diesem Genre das Wasser reichen kann. Und auch wenn am Mischpult ein wenig nachgeholfen wurde, so hat er gar nicht mal so eine schlechte Stimme ... hat ja alle Songs tatsächlich selbst gesungen. Drew BARRYMORE spielt wieder mal die Rolle, die sie am besten kann ... das leicht schräge Mädel von nebenan braucht sie ja auch nicht "spielen"

Das Herzstück des Films aber ist und bleibt die Musik. Perfekt durchgestylte 80er-Popsongs vom Feinsten. Authentisch bis in die letzte Note hat Adam SCHLESINGER dieses Jahrzehnt wiederbelebt. Danke hierfür

Pop! Goes My Heart
Don't Write Me Off
Way Back Into Love
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Geändert von Jurgy (07.12.2007 um 02:15 Uhr)
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Alt 05.12.2007, 19:52   #186 (permalink)
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Standard 4. Dezember 2007

HARSH TIMES
(Harsh Times, 2006)
Regie: David AYER
Cast: Christian BALE, Freddy RODRIGUEZ, Eva LONGORIA, Tammy TRULL ...

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DVD-Review von Playcocker
IMDb-Rating: 7.1/10
Meine Bewertung: 2,5/5




HARSH TIMES kam in Deutschland und Österreich gleich Direct-to-DVD ... und auch wenn hunderte weitaus schlechtere Filme in den deutschen und österreichischen Kinos gezeigt werden, so hat dieser Film zurecht keinen Platz im Kino gefunden.

Grundsätzlich aber sehr schade, denn die Story ist prinzipiell sehr gut. Auch Christian BALE macht seine Sache wie gewohnt hervorragend. Dass er ein grandioser Charakterdarsteller ist hat er ja schon mehrmals bewiesen. Aber schon die Nebenrollen ... obwohl mit bekannten Darstellern besetzt ... wissen so gar nicht zu überzeugen. Eva LONGORIA ist ein nettes "Beiwagerl" ... aber da so kleine, zierliche Mädels so gar nicht mein Typ sind, ist sie nicht mal nett anzusehen ... von der darstellerischen Leistung ganz abgesehen. Auch Freddy RODRIGUEZ gefällt mir als Partner von BALE ganz und gar nicht. Viele seiner Mimiken nimmt man ihm einfach nicht ab und wirken mehr als nur künstlich!

David AYER lieferte mit HARSH TIMES sein Regiedebut ab ... aber leider ein schlechtes. Er wird in keiner einzigen Szene dem hohen Anspruch an ein Kriegsveteranen-Drama gerecht. Viel zu flach, ideen- und belanglos wird uns diese Geschichte präsentiert. Es gelingt nur ganz selten, einen gewissen Spannungsbogen aufzubauen, den AYER aber schon in der nächsten Szene selbst wieder zerstört.

Ein anderer Regisseur mit anderen Nebendarstellern hätte daraus einen ganz großen Film machen können. So bleibt mir leider nur ein großartiger Christian BALE in Erinnerung ...
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Alt 09.12.2007, 03:02   #187 (permalink)
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Standard 7. und 8. Dezember 2007

TIN MAN
(Tin Man, 2007)
Regie: Nick WILLING
Cast: Zooey DESCHANEL, Neal MCDONOUGH, Alan CUMMING, Raoul TRUJILLO, Kathleen ROBERTSON, Richard DREYFUSS ...

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Diskussionsthread im Forum
IMDb-Rating: 7.1/10
Meine Bewertung: 4/5




Inhalt ...
Spoiler:
Ein Roboteraffe mit Flügel und rasiermesserscharfen Zähnen ... ein Mann, dem die Hälfte seines Gehirns gestohlen wurde ... ein Fabelwesen, das seherische Fähigkeiten hat und nach mehr Mut sucht ... ein Hund, der seine Form verändern kann ... und eine Cyber-Punk Zauberin, die ihren Feinden einfach das Leben aussaugt ... willkommen in einem Land, welches man sicherlich in keinem Wiegenlied jemals gehört hat.

Die ehemals wunderschöne und friedliche Outer Zone wurde in ein gefühlloses und verfallenes Ödland verwandelt. Lavender Eyes, die Königin von O.Z., wurde entführt. Ihre Entführerin im schwarzen Ledergewand ist die Zauberin Azkadellia (gespielt von der attraktiven Kanadierin Kathleen ROBERTSON). Azkadellia ist eine ruchlose Zauberin, welche ihren Feinden das Leben aussaugt. Aber ein Gefangener von Azkadellia, dessen Fähigkeiten als Seher sie missbraucht, warnt sie vor einer Gefahr, welche all ihre dunklen Pläne durchkreuzen könnte. Eine Gefahr, welcher sich Azkadellia bereits entledigt sah ... aber lange Zeit vor ihr versteckt wurde.

Diese Gefahr geht von DG (burschikos gespielt von Zooey DESCHANEL) aus, einer rebellischen, jungen Frau aus Omaha ... in ihren Träumen besucht von niemand geringerem als Lavender Eyes. DG ahnt nichts von ihrer Abstammung aus O.Z., aber ihre Eltern auf der Erde bereiteten sie ihr Leben lang auf die Rückkehr in die Outer Zone vor. Durch einen Wirbelsturm gelangt sie zurück in ihre vergessene Heimat und findet auf ihrem Weg zurück neue Freunde ... trifft aber bis zur Entscheidung um die Zukunft von O.Z. auch auf einige Feinde ...


TIN MAN ist eine brandneue TV-Mini-Serie in drei Teilen (Teil 1 ... INTO THE STORM, Teil 2 ... SEARCH FOR THE EMERALD, Teil 3 ... TIN MAN) von RHI Entertainment und Sci Fi Pictures und feierte zwischen dem 2. und 4. Dezember 2007 Premiere auf dem SciFi-Channel. Wiederholt wird die gesamte dreiteilige Serie mit einer Nettolaufzeit von 264 Minuten am 9. Dezember 2007 ebenfalls auf dem Sci Fi Channel. Wann TIN MAN bei uns gezeigt wird konnte ich bisher nicht herausfinden ... gibt wohl noch keinen Sender, der daran sein Interesse bekundet hat. Und leider hat der deutsche SciFi-Channel ja leider nur das Logo mit diesem grandiosen amerikanischen Sender gemeinsam ...

TIN MAN basiert lose auf THE WONDERFUL WIZARD OF OZ von Lyman Frank BAUM und wurde von Steven Long MITCHELL und Craig W. VAN SICKLE geschrieben. Aber im Gegensatz zur Verfilmung von Victor FLEMING aus dem Jahre 1939 mit Judy GARLAND als Dorothy Gale präsentiert sich diese Verfilmung deutlich mehr im Gewand einer modernen Science-Fiction und Fantasy Geschichte und hat mit der Verfilmung eines Kinderbuches aus dem Jahre 1900 nicht mehr viel gemeinsam: Der Onkel und die Tante sind in TIN MAN Roboter, welche auserkoren wurden DG zu beschützen ... die Vogelscheuche, die gerne Verstand hätte ist ein Mann, der loyal zur Königin stand und dem die Hälfte seines Gehirns gestohlen wurde ... der feige Löwe ist ein Fabelwesen, das seherische Fähigkeiten besitzt ... und der Blechmann, dem das Herz fehlt ist ein ehemaliger Polizist.

Vor allem in Amerika wird diese Miniserie wohl mit geteilter Meinung aufgenommen werden. Immerhin gehört THE WONDERFUL WIZARD OF OZ zu den meistbekannten Geschichten in den USA. Viele US-Amerikaner sind mit dieser Erzählung aufgewachsen und mit ihr so vertraut wie deutschsprachige Mitteleuropäer mit den Märchen von Hänsel und Gretel oder Rotkäppchen. Und auch der Film THE WIZARD OF OZ gehört wohl nicht nur deshalb zu den bekanntesten und besten Filmen aller Zeiten, weil er einer der ersten Farbfilme war. Am Besten wird diese Geschichte wohl gefallen, wenn man weder das Buch noch den Film kennt ... aber ist das überhaupt möglich???

The Majestic Queen of the O.Z. had two lovely daughters she
one to darkness she be drawn and one to light she be shown
but only one and one alone shall hold the emerald and take the throne

Mir gefällt die Originalgeschichte und auch der Film aus dem Jahr 1939 ... aber als Liebhaber des Science Fiction und Fantasy-Genres habe ich auch mit der abgeänderten Verfilmung, welche uns mit TIN MAN präsentiert wird, keinerlei Problem. Im Gegenteil ... die modernen Genre-Elemente und veränderte Storyline bringen einen neuen Schwung in diese Geschichte ... nur dass diese jetzt nicht mehr jugendfrei ist!

Alle drei Teile dieser Miniserie wurden von Nick WILLING inszeniert. Viel hatte der 46-jährige Londoner bisher noch nicht auf seiner Referenzliste ... aber mit seiner Regieleistung in TIN MAN darf er durchaus zufrieden sein. Und auch wenn es sich hierbei um eine TV-Produktion handelt und nicht um einen Kinofilm eines Majorlabels mit riesigem Budget, so hat man auch bei der Ausstattung nicht gespart. Die visuellen Effekte können durchaus überzeugen und wirken in keinster Weise billig.

Auch die Darsteller wissen durchaus zu überzeugen ... bis auf Zooey DESCHANEL (THE ASSASSINATION OF JESSE JAMES) vielleicht, die manchmal etwas abwesend und unterkühlt ihre doch so wichtige Rolle als DG spielt. Aber dafür glänzt Kathleen ROBERTSON (HOLLYWOODLAND) als Azkadellia umso mehr. ROBERTSON ist (zumindest für mich) nicht nur nett anzusehen, sondern spielt ihre Rolle als Schwester, die von einer bösen Hexe besessen ist, auch sehr überzeugend. Die bekanntesten Gesichter sind sicherlich Neal MCDONOUGH (FLAGS OF OUR FATHERS, THE GUARDIAN, MINORITY REPORT) und natürlich Richard DREYFUSS als Mystic Man. Von beiden bekommt man eine sehr professionelle Darbietung präsentiert.

Alles in allem hat mir TIN MAN sehr gut gefallen. Nur beim Titel haben sich die Macher der Miniserie ein wenig vergriffen. "Rescue of the O.Z." oder einfach nur "The Outer Zone" wären da wohl treffender gewesen, denn eine so große Rolle hat der TIN MAN in dieser Serie ja gar nicht gespielt.

Die Einschaltquoten haben ja auch mehr als nur überzeugt. Immerhin hat Teil 1 von TIN MAN einen neuen Rekord aufgestellt und auch die beiden weiteren Teile, welche jeweils einen Tag später gezeigt wurden, sind bei den Quoten nicht dramatisch abgefallen. So kann man gespannt sein, ob sich der Sci-Fi-Channel dazu entschließen wird, daraus eine Fernsehserie zu machen. Potential wäre sicherlich vorhanden und irgendwelche neue Feinde, welche die Outer Zone gefährden, sind ja rasch gefunden. Die Zeit wird uns den Weg weisen, ob The Outer Zone als Parallel-Universum weiter existieren darf ...
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Geändert von Jurgy (31.01.2008 um 17:19 Uhr)
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Alt 09.12.2007, 13:30   #188 (permalink)
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Standard 27. November bis 8. Dezember 2007


STARGATE ATLANTIS - SEASON 4 ... Episode 1 bis 10
(Stargate Atlantis, 2007)
Regie: Diverse
Cast: Joe FLANIGAN, Amanda TAPPING, Rachel LUTTRELL, David HEWLETT, Jason MOMOA, David NYKL ...

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Stargate Wiki
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Episodenguide zu Season 4
IMDb-Rating: 8.2/10
Meine Bewertung: 3,9/5




Da Season 4 bei uns im Fernsehen noch nicht gezeigt wird und auch nicht auf DVD vorhanden ist, werde ich alle inhaltsrelevanten Bemerkungen unter Spoiler setzen! Da Season 3 zwar noch nicht zur Gänze im TV zu sehen war, aber auf DVD mit deutschem Ton bereits erschienen ist (wenn auch nicht in Deutschland und Österreich), werde ich auf Inhalte aus Season 3 keine Rücksicht nehmen ...

Season 4 von STARGATE ATLANTIS beginnt mit einigen Veränderungen ...
Spoiler:
... nach dem Tod von Dr. Carson Beckett alias Paul MCGILLION übernimmt Dr. Jennifer Keller alias Jewel STAITE die medizinische Abteilung auf Atlantis ... und nachdem Dr. Elizabeth Weir alias Torri HIGGINSON auf der Heimatwelt der Replikatoren zurückgelassen werden musste, benötigt die Atlantis Mission einen neuen Leader, welcher in Col. Samantha Carter alias Amanda TAPPING gefunden wird.

Ganz nachvollziehen kann ich diese Veränderungen aber nicht. Ich freue mich natürlich, dass Amanda TAPPING nach 10 Jahren STARGATE SG-1 auch ein 11. und wohl auch 12. Jahr dem STARGATE-Universum erhalten bleibt, aber da hätte man wohl auch eine andere Lösung finden können. Und über den Tod von Dr. Beckett gibt es ja ebenfalls großen Unmut unter den Fans ... warum eine Figur über viele Episoden so aufbauen und in den Hauptcast aufsteigen zu lassen, nur um ihn dann zu töten??? Naja ...

Die Replikatoren und die Wraith sind nun im Krieg ... ausgelöst durch eine Veränderung in der Programmierung von Meredith Rodney McKay (kann es noch immer nicht fassen, welchen Namen die ihm verpasst haben!). Durch diesen Krieg hat die Atlantis Crew ein wenig Zeit, sich auf dem neuen Planeten ein wenig zurecht zu finden. Aber nach einem Besuch eines alten "Freundes" von John Sheppard wird schnell klar, dass dieser Krieg nicht nur die Wraith und die Replikatoren beeinflusst. Ein Weg muss gefunden werden, die Programmierung der Replikatoren zu verändern. Aber auch neue Verbündete im Kampf gegen die Wraith und die Replikatoren werden gefunden (Episode 5 - TRAVELERS) ...

Auch können wir uns schon auf ein tolle zweite Hälfte von Season 4 freuen ...

Wie der Supervisor für visuelle Effekte bei STARGATE ATLANTIS ... Mark SAVELA ... kürzlich angekündigt hat, wird die zweite Hälfte von Season 4 mit der bisher größten Effektsequenz aufwarten, die es je im STARGATE Universum bzw. in einer Fernsehserie gegeben hat. Die Sequenz wird in der Folge BE ALL MY SINS REMEMBER'D zu sehen sein, mit der die zweite Hälfte von Season 4 am 11. Jänner 2008 eröffnet wird.

Im Finale der dritten Staffel von STARGATE ATLANTIS, in der Folge FIRST STRIKE, gab es bereits eine circa ein-minütige, atemberaubende Effektsequenz, die allgemein als die längste Effekteinstellung gilt, die jemals im Fernsehen zu sehen war, aber die Effekte von BE ALL MY SINS REMEMBER'D werden diese nochmals gewaltig überbieten.

SAVELA erklärte voller Stolz, dass die Fans eine Weltraumschlacht zu sehen bekommen werden, die ihresgleichen sucht und bei dem mehr Raumschiffe als jemals zuvor zu sehen sein werden. Die Sequenz war so groß und kompliziert angelegt, dass zum ersten Mal seit Beginn der Serie physische Modelle verwendet wurden, um die Bewegungen der einzelnen Raumschiffe zu planen, bevor die ersten groben Computeranimationen – so genannte Animatics – erstellt wurden.

Zitat:
Sie ist ungefähr drei bis dreieinhalb Minuten lang. Es ist sehr schwierig, das genau zu sagen, da es sich in der kompletten Episode ... von der ich denke, dass sie jeder lieben wird ... als ich sie das letzte Mal betrachtete, angefühlt hat wie 15 bis 20 Minuten. Es sind spaßige acht Minuten der Serie, in denen die Effektaufnahmen nahtlos zwischen die Szenen auf der Planetenoberfläche eingefügt wurden.
[Mark SAVELA]
Den gesamten Artikel von Sharon GOSLING gibt es >>>HIER<<< zum nachlesen ...

Hört sich ja sehr, sehr vielversprechend an. Noch dazu gibt es in dieser Episode ein Wiedersehen mit der bisher schönsten Frau im gesamten STARGATE Universum ... Jill WAGNER alias Larrin (siehe auch Episode 5 - TRAVELERS)


Die Investitionen in die Spezialeffekte haben sich in jedem Fall bezahlt gemacht ... die erste Hälfte von Season 4 bietet jedenfalls einige sehr interessante und spannende, und für den "roten Faden" der gesamten Atlantis Mission auch einige wichtige Episoden ... aber auch einige nicht unbedingt notwendige Veränderungen. Mit Season 4 beginnt somit diese gefährliche Mission in der Pegasus-Galaxie zwar nicht gänzlich neu, aber doch mit deutlich veränderten Voraussetzungen.

Aufgrund von drei nicht unbedingt guten bzw. nicht gut inszenierten Episoden bleibt es aber weiterhin bei meiner Bewertung von 4/5 Punkte (der exakte Schnitt nach 10 Episoden ist 3,9) ... aber das kann sich ja in der zweiten Hälfte noch ändern. Freue mich jedenfalls schon auf eine spannende und interessante Fortsetzung im Jänner 2008
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Alt 12.12.2007, 15:21   #189 (permalink)
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DESPERATE HOUSEWIVES - SEASON 3
(Desperate Housewives, 2006)
Regie: Diverse
Cast: Teri HATCHER, Felicity HUFFMAN, Marcia CROSS, Eva LONGORIA, Nicolette SHERIDAN, Ricardo Antonio CHAVIRA, Doug SAVANT, Richard BURGI, James DENTON, Kyle MACLACHLAN ...

Link zu meiner DVD-Sammlung - Box 1
Link zu meiner DVD-Sammlung - Box 2
Episodenguide zu Season 3.1
Episodenguide zu Season 3.2
Wikipedia
Wiki - Desperate Housewives
IMDb-Rating: 8.1/10
Meine Bewertung: 4/5




Inhalt von Season 3:
Spoiler:
Susan ist über Monate hinweg an Mikes Seite und besucht ihn regelmäßig im Krankenhaus. Dort lernt sie Ian kennen, dessen Frau auch im Koma liegt und schnell bildet sich eine Freundschaft, aus der jedoch schnell mehr wird. Die Situation spitzt sich zu, als Mike aus dem Koma erwacht und Edie ihre Chance zu nutzen weiß, während es mit Ian's Frau kein glückliches Ende nimmt. Bree scheint nach all dem Kummer endlich ihr Glück in Orson Hodge, dem Zahnarzt von Susan und Mike, gefunden zu haben.

Doch auch Orson Hodge ist nicht so unschuldig wie man auf den ersten Blick vermuten würde. Ihre Freundinnen versuchen Bree vor ihm zu warnen, da seine erste Frau Alma unter mysteriösen Umständen verschwand, doch es hat nicht die gewünschte Wirkung und stellt die Freundschaft zwischen Bree und Susan auf eine harte Probe.

Die neue Familiensituation belastet Lynette schwer, doch sie hält zu Tom und versucht mit Nora fertig zu werden. Nach einigen Streitereien beschließt diese zusammen mit Keyla den Staat zu verlassen, doch vorher sucht sie mit Lynette noch eine Aussprache ... aber die Wahl des Ortes führt zu einer Tragödie. Auch beruflich verändert sich bei den Scavos viel, da Tom seinen Traum verwirklicht und Lynette eine Entscheidung trifft.

Gabrielle und Carlos führen zunächst einen erbitterten Scheidungskrieg, doch nachdem sie Zeuge einer örtlichen Tragödie werden, beschließen sie in Freundschaft auseinander zu gehen. Durch einen Zufall findet Gabrielle ihre Berufung und lernt dadurch einen attraktiven Mann kennen, doch es scheint so als wäre Carlos damit nicht einverstanden. Hinzu kommt die Tatsache, dass sie einen geheimen Verehrer hat, der sich aber bald als alter Bekannter herausstellt.

Für weitere Aufregung sorgt Austin McCann, der Neffe von Edie, nachdem er zu seiner Tante gezogen ist, denn er beschert Susan einige schlaflose Nächte ... und Julie viel Ärger.


Weiterhin ist DESPERATE HOUSEWIVES für mich DIE Überraschung der letzten Jahre im Bereich der TV-Serien. Lange Zeit dachte ich, dass mich wohl nie wieder eine TV-Serie außerhalb des Sci-Fi-Genres so fesseln würde wie TWIN PEAKS. Nun ... in der Art und Weise wird das wohl auch nicht mehr vorkommen, aber dann kam 24 mit Kiefer SUTHERLAND ... der erste Süchtigmacher seit Beginn der 90er Jahre. Es folgten LOST und DESPERATE HOUSEWIVES ... und so wurde ich zum TV-Serienjunkie. Natürlich bei Weitem nicht so ausgeprägt wie einige andere hier im Forum (Playzocker sei als abschreckendes Beispiel erwähnt ) ... aber wenn man bedenkt, dass DESPERATE HOUSEWIVES - SEASON 3 bereits die 10. Staffel einer TV-Serie war, welche ich nur im Jahr 2007 gesehen habe, dann ist mir das ausgeprägt genug!

Season 1 war ja schon sehr nett, nahm sich viel Zeit um die einzelnen Charaktere ins rechte (oder auch nicht) Licht zu rücken. Aber schon in Season 1 gab es den einen oder anderen Handlungsstrang, der durchaus mehr als nur unterhaltsam war. Season 2 war zwar für viele schwächer als sein Vorgänger ... dem kann ich aber nicht zustimmen. Die Fortsetzung der Geschichten und auch die Handlung rund um die Familie Applewhite haben mir doch sehr gefallen. Und zwar so sehr, dass ich die komplette Staffel binnen 2 Tagen verschlungen hatte. Aber mit Season 3 setzten die Macher von DESPERATE HOUSEWIVES noch eins drauf und präsentierten uns eine beinahe grenzgeniale Staffel mit (beinahe) durchwegs spannenden und interessanten Episoden ... auch wenn das viele ganz anders gesehen haben

Und da der Hauptcast um Kyle MACLACHLAN (allen Peak-Freaks natürlich besser bekannt als FBI-Special Agent Dale Cooper) erweitert wurde, war die Freude fast perfekt. So kanns jedenfalls weitergehen
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Alt 13.12.2007, 14:50   #190 (permalink)
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Standard 12. Dezember 2007

HOT FUZZ
(Hot Fuzz, 2007)
Regie: Edgar WRIGHT
Cast: Simon PEGG, Martin FREEMAN, Bill NIGHY ...

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IMDb-Rating: 8.1/10 (# 219 der IMDb Top 250)
Meine Bewertung: 2/5




Ich bin eigentlich ein sehr lustiger Mensch und steh auch auf gute Komödienfilme ... vor allem der britische Humor hat es mir eigentlich immer sehr angetan. Aber ich befürchte, dass ich wohl noch immer in einer Zeit lebe, wo John CLEESE, Terry GILLIAM, Eric IDLE, Terry JONES, Michael PALIN und Graham CHAPMAN eine britische Komikertruppe namens MONTY PYTHON bildeten. DAS war ein Spaß ... wenn auch nicht jede einzelne Szene immer wirklich lustig war! Aber Filme wie AND NOW FOR SOMETHING COMPLETELY DIFFERENT, MONTY PYTHON AND THE HOLY GRAIL, THE MEANING OF LIFE und natürlich vor allem LIFE OF BRIAN waren mehr als nur unterhaltsame Filme, welche allesamt zurecht den Titel "Kultfilm" tragen dürfen.

Den Film HOT FUZZ zu kaufen war eine spontanidee, weil Amazon den sehr billig im heurigen Weihnachtsaktionsprogramm hatte und ich mich von den unzähligen guten Kritiken zu dem Film habe blenden lassen ... ein Fehler, wie sich gestern beim Ansehen leider herausstellte ...

Der Film hat leider rein gar nichts ... die vielgepriesene eigene Story, welche sich angeblich nicht nur auf die Verarschung amerikanischer Polizei-Filme konzentriert, sah ich während der gesamten Laufzeit von mühsamen und langweiligen 116 Minuten nicht. Die vielen Lacher, welche dieser Film millionenfach wohl produziert haben muss, um solch unglaubliche Kritiken hervorbringen zu können, konnte ich in keinster Weise nachvollziehen ... ganz im Gegenteil. Ich hab während des Films nicht ein einziges Mal gelacht ... und ich war gestern verdammt gut drauf und in bester Laune. Jeder noch so schlechte Witz hätte mir wohl ein Lachen entlocken können ... nur allein dieser Film schaffte es nicht

Aber nicht alles ist schlecht in dem Film ... der Schluss rettet ein komplettes Debakel, sonst wäre meine Bewertung noch schlechter ausgefallen. Trotzdem reiht sich dieser Film bei mir locker in die Top-10 der völlig unnötig gekauften Filme und in die Top-3 der schlechtesten Filme, welche ich heuer gesehen habe!

Das war wohl nichts
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Alt 13.12.2007, 15:35   #191 (permalink)
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OLDBOY
(Oldboy, 2003)
Regie: Chan-Wook PARK
Cast: Min-sik CHOI, Ji-tae YU, Hye-jung GANG ...

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IMDb-Rating: 8.3/10 (# 112 der IMDb Top 250)
Meine Bewertung: 4/5




Filme aus Asien sind ja nicht unbedingt mein Revier ... zum Glück, denn sonst hätte ich wohl weit mehr DVDs zu Hause ... aber es gibt auch asiatische Filme, welche in schöner Regelmäßigkeit den europäischen Markt erreichen und auch Preise gewinnen ... und die ich nicht in meiner Sammlung missen möchte. HERO und die INFERNAL AFFAIRS Trilogie gehören da natürlich dazu ... und seit gestern auch OLDBOY.

OLDBOY ist angeblich der zweite Teil einer Rache-Trilogie vom südkoreanischen Regisseur Chan-wook PARK und ist ein sehr kühnes Werk über die Rache eines Mannes, der 15 Jahre eingesperrt wurde, ohne den Grund dafür zu kennen. Dieses grandios inszenierte Action-Drama besticht durch interessante Kampfszenen, mehr als nur erwähnenswerte darstellerische Leistungen und einer famosen Optik. Die Erzählstruktur dieser interessanten Story braucht sich hinter bekannten Thrillern nicht zu verstecken ... nur eben mit der Ausnahme, dass diese Story nicht in einen Thriller, sondern in eine knallharte Actiongeschichte gepackt wurde.

Dieser Film ist sicherlich nicht einfach zu verdauen, aber einige harte Szenen in diesem Film sind notwendig, um die Intensität am Leben zu erhalten. Und dieses teilweise surreale und hypnotische Katz-und-Maus-Spiel weiß auch über die gesamte Laufzeit zu fesseln und vor allem zu überzeugen. Und auch wenn nicht jeder Film unbedingt eine Auflösung notwendig hat, so war es im Falle von OLDBOY (zumindest für mich) mehr als wichtig und vor allem so gut gemacht, dass diese wie ein Hieb mit dem Vorschlaghammer gegen das Hirn des Betrachters wirkte ... und am Ende alles einen Sinn ergab!
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Alt 14.12.2007, 18:45   #192 (permalink)
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Standard 13. Dezember 2007

THE WEATHER MAN
(The Weather Man, 2005)
Regie: Gore VERBINSKI
Cast: Nicolas CAGE, Michael CAINE, Hope DAVIS, Nicholas HOULT ...

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Film-Review von elle
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IMDb-Rating: 7.0/10
Meine Bewertung: 4,5/5




Das Wetter, das wissen wohl alle, lässt sich für einen sehr kurzfristigen Zeitraum wohl exakt vorhersagen ... aber auch das nicht immer. Die diversen Wetterfrösche begeben sich mit der Vorhersage des Gleichen immer auf dünnes Eis, denn schon kleinste Faktoren können beim Wetter ungeheure Auswirkungen mit sich bringen. Aber wie steht es mit unserem Leben??? Trifft nicht das gleiche Prinzip, dass sich schon kurzfristig etwas in unserer eigenen Planung ändern kann, auch auf unser Leben zu??? Ganz zu schweigen von unseren Vorstellungen und Träumen des Ablaufs unseres Lebens im Gesamten ... eine exakte Vorhersage einfach unmöglich!!! Das Wetter lässt sich nicht vorhersagen ... aber das Leben auch nicht!

Easy doesn't enter into grown up life
Und genau darum geht es in diesem eher ruhigeren Drama von Gore VERBINSKI nach einem Drehbuch von Steve CONRAD. Die Handlung von THE WEATHER MAN kann man erfreulicherweise auch mit dem Phänomen des Wetters vergleichen ... sie zeichnet sich immer wieder durch Unvorhersehbarkeit aus und konnte mich ein ums andere mal überraschen. VERBINSKI zeigt uns am Beispiel der Figur des Wettermanns einiges über Schein und Sein einer vom Erfolgsdenken geprägten Lebenseinstellung, welche nicht nur aber insbesondere in der amerikanischen Gesellschaft verwurzelt ist. Oberflächlich zeigt der Wettermann seinen Zuschauern ein strahlendes Gesicht ... wenn auch die Wetterprognose noch so schlecht ist. Aber wird er in der Öffentlichkeit erkannt, dann wird von ihm ebenfalls das strahlende Lächeln gefordert, denn immerhin ist er ja im Fernsehen und bekannt ... da kann man doch nicht schlecht drauf sein und seine Mitmenschen schlecht behandeln?!? Aber darf nicht auch ein bekannter Mensch unter bzw. hinter seiner heiteren Fassade oftmals eine tiefe Traurigkeit und Unzufriedenheit empfinden ... oder sich selbst wie das Fastfood vorkommen, mit welchem er hin und wieder beworfen wird???

Die Unberechenbarkeit des Wetters wie auch des Lebens lässt sich auch in der einzigartigen Bildsprache von Gore VERBINSKI wiederfinden: Angefangen bei der ersten Einstellung mit den Eisschollen am Michigansee bis über die von Eis überzogenen Zielscheiben, welche David Spritz mit seinem Bogen beschießt. VERBINSKI gelang mit THE WEATHER MAN eine beinahe perfekte Inszenierung ... natürlich maßgeblich unterstützt durch hervorragende Darsteller ...

Der Glücksgriff schlechthin war natürlich Nicolas CAGE. CAGE hat in THE WEATHER MAN nicht zum ersten Mal bewiesen, dass er nicht nur in einer klassischen Popcorn-Produktion wie z.B. CON AIR, THE ROCK oder FACE/OFF zu überzeugen weis, sondern auch eine komplexe Hauptfigur auf indivduelle Weise mit Leben zu erfüllen vermag. Schon zuvor ist ihm dies in Filmen wie LEAVING LAS VEGAS oder ADAPTATION exzellent gelungen. Aber auch Michael CAINE, der den Vater von Nicolas CAGEs Figur spielt, kann wie immer überzeugen. Beide spielen ihre Charaktere in jeder Sekunde sehr glaubwürdig.

Aber auch der Score von Hans ZIMMER trägt seines dazu bei, dass die Story, die Inszenierung und die Darsteller in sich stimmig sind ... und als Resultat einen sehr guten Film über die Unberechenbarkeit und Unvorhersehbarkeit des Lebens ergeben.
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Geändert von Jurgy (14.12.2007 um 18:46 Uhr)
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Alt 15.12.2007, 15:33   #193 (permalink)
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NEXT
(Next, 2007)
Regie: Lee TAMAHORI
Cast: Nicolas CAGE, Julianne MOORE, Jessica BIEL, Thomas KRETSCHMANN ...

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DVD-Review von Playzocker
Diskussionsthread im Forum
IMDb-Rating: 6.2/10
Meine Bewertung: 3/5




NEXT ist ein netter, unterhaltsamer und hin und wieder lustiger Sci-Fi-Film mit einem fantastischen Hauptdarsteller ... aber sein Frisör, den er sicher verklagt hat, möchte ich nicht gewesen sein. Die Story basiert angeblich auf der Kurzgeschichte THE GOLDEN MAN von Philip K. DICK. Angeblich deshalb, weil ich mir das einfach nicht vorstellen kann, denn grundsätzlich kenne ich die Bücher und Geschichten von DICK als gut bis ausgezeichnet ... diese hier ist bestensfalls durchschnittliche Sci-Fi-Kost: ganz nett, aber nix Besonderes. Eigentlich sehr schade, denn grundsätzlich hätte man sicherlich viel mehr aus einer Ausgangsbasis machen können, wo eine Person zwei Minuten seiner eigenen Zukunft sehen kann ...

Auszeichnen kann sich in diesem durchwegs gut inszenierten Film von Lee TAMAHORI eigentlich nur Nicolas CAGE ... wenig überraschend, aber er kann mit seiner Performance den Film doch gewaltig aufwerten. Julianne MOORE und Jessica BIEL spielen zwar ganz nett, haben aber eingentlich während des ganzen Filmes nicht die Möglichkeit, das wahre Potential ihres Könnens zu zeigen.

Über das Ende kann man diskuttieren, aber zumindest kam es überraschend und war wohl in dieser Art und Weise nicht vorhersagbar ... das wars aber auch schon!
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Geändert von Jurgy (31.01.2008 um 17:12 Uhr)
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Alt 15.12.2007, 18:49   #194 (permalink)
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Standard 14. Dezember 2007

BLADE RUNNER - THE FINAL CUT
(Blade Runner, 1982)
Regie: Ridley SCOTT
Cast: Harrison FORD, Rutger HAUER, Sean YOUNG, Edward James OLMOS, Daryl HANNAH, William SANDERSON ...

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DVD-Review von Patrick Steiner
Diskussionsthread im Forum
IMDb-Rating: 8.3/10 (# 98 der IMDb Top 250)
Meine Bewertung: 5/5




Mit BLADE RUNNER - THE FINAL CUT und NEXT hab ich gestern zufällig gleich zwei Filme gesehen, welche auf Geschichten von Philip K. DICK basieren ... allerdings mit einem kleinen Unterschied, denn die beiden Filme darf und kann man gar nicht miteinander vergleichen. NEXT hat es sich gar nicht verdient, in einem Atemzug oder Satz mit diesem grandiosen Meisterwerk von Ridley SCOTT erwähnt zu werden. Auch basiert BLADE RUNNER wirklich nur lose an der Geschichte DO ANDROIDS DREAM OF ELECTRIC SHEEP? Alleine schon die Grundstimmung zwischen Film (eher melancholisch) und Buch (weniger Pathos, mehr Sarkasmus), aber auch die grundsätzliche Aussage ist gänzlich anders: DICKs Text konzentriert sich auf die Aussage, dass Menschen sich manchmal wie Maschinen verhalten, während der Film die genau umgekehrte Aussage trifft. Auch werden viele Punkte (politische Situation, Bedeutung künstlicher Tiere als Statussymbole, Test für Replikanten, die Glaubensrichtung "Mercerismus" usw.) entweder anders dargestellt oder nur angedeutet bzw. gar nicht darauf eingegangen. Natürlich ist es schwer zu beurteilen, ob die Story des Films noch besser geworden wäre, wenn man beim Drehbuch auf einige interessante Aspekte des Buches genauer eingegangen wäre ... aber dann wäre auch eine Laufzeit von knapp unter zwei Stunden nicht möglich gewesen.

I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain. Time to die

In den vergangenen 25 Jahren gab es eine Vielzahl von Versionen des Films. Die Kinoversion mit der Stimme aus dem Off und dem Happy-End wurde damals wohl zurecht mit geteilten Kritiken aufgenommen. Man versuchte krampfhaft, dem Zuseher den Film zu erklären und ein Happy-End zu verpassen ... war aber wohl eher ein Schuss in den Ofen. Obwohl mir auch diese Version des Films schon sehr gut gefallen hat, so war doch erst der 1992 erschienene Director's Cut ein wahrer Genuss. Obwohl bis auf das Voice-Over, das Ende und die Traumsequenz nicht viel verändert wurde, präsentierte schon diese Version eine andere Stimmung vom gesamten Geschehen und natürlich deutlichere Hinweise darauf, dass der BLADE RUNNER selbst ein Replikant ist. Das "frühere Meisterwerk mit Fehlern" wurde durch diesen Director's Cut zu jenem Film, der direkt oder indirekt prägend für eine ganze Literaturrichtung und des Sci-Fi-Genres war und ist.

Cyberpunk, eine in den 80iger-Jahren entstandene dystopische Sci-Fi Literaturrichtung, wurde atmosphärisch und visuell maßgeblich von BLADE RUNNER beeinflusst. Aber auch Filme wie z.B. TERMINATOR, BRAZIL, STRANGE DAYS und die geniale TV-Serie MAX HEADROOM können nicht abstreiten, von diesem Meisterwerk des Sci-Fi-Genres beeinflusst worden zu sein. Auch die Musikindustrie nahm Anleihen bei diesem Film. Viele Werke der Popkultur wie Stücke oder Videos der Gruppen AUDIOSLAVE, GENESIS, IRON MAIDEN oder von KIM WILDE wurden von BLADE RUNNER beeinflusst.

Auch Philip K. DICK wurde erst durch BLADE RUNNER in Hollywood bekannt ... wenn auch nur postum, denn DICK verstarb wenige Monate vor Erscheinen des Films. Aber später gedrehte Filme wie MINORITY REPORT, TOTAL RECALL oder PAYCHECK basieren auf Werken von Philip K. DICK.

Gestern kam ich nun endlich in den Genuss, den "Final Cut" von BLADE RUNNER sehen zu können ... und es waren doch schon wieder 2,5 Jahre vergangen, seit ich den Director's Cut zum letzten Mal gesehen hatte. Schon nach den ersten Szenen war ich wie immer fasziniert vom visuellen Look des Films, aber auch vom Soundtrack von VANGELIS. Gab ja bis 1994 keine Veröffentlichung des Original-Soundtracks zum Film. Aber auch dieser, obwohl einfach nur grandios und natürlich in meiner Musiksammlung enthalten, darf eigentlich keinen Anspruch als Original-Soundtrack stellen, denn er enthält zwar Musikstücke aus dem Film, aber einige auch nicht ... dafür aber ein paar Stücke, welche im Film gar nicht vorkommen. Dies ist wohl der Hauptgrund, warum seit Jahren viele Bootleg-Versionen auf dem Markt kursieren, wie z.B. die "Esper-Edition" oder die "Deck Art Definitive Edition".

Der Film war 1982 sicherlich seiner Zeit weit voraus, warum auch dem Regisseur einige Änderungen aufgezwungen wurden, welche zum Glück bereits in der Director's Cut-Version von 1992 und natürlich auch in der Final Cut-Version von 2007 gänzlich fehlen. Die durchgängige düstere Atmosphäre sowie die melancholische Stimmung war wohl für die poppigen und bunten 80iger Jahre nicht das Richtige. Auch war BLADE RUNNER (wie übrigens auch THE THING von John CARPENTER) im Jahr 1982 chancenlos, ein Erfolg werden zu können. An Steven SPIELBERG und seinem E.T. war kein vorbeikommen ...

Die "Auffrischung" in den Farben und den digitalen Retuschen sind in jedem Fall eine Wohltat für den Film. Man denke nur an die früher sichtbaren Kabel, an denen das Polizeiauto aufgehängt war. Die Szenerie wirkt bunter und heller, was aber die für den gesamten Film wichtige Noirstimmung nicht zerstört. Im Gegenteil ... SCOTT zerstört mit diesen digitalen Veränderungen nicht die Atmosphäre, sondern macht Details, welche früher kaum oder viel schlechter merkbar waren, einfach sichtbar. Auch beim Ton wurde fleißig verbessert. Das Ergebnis bei Bild und Ton des Final Cuts ist einfach großartig ... aber großartige Änderungen bei den Schnitten konnte ich eigentlich nicht feststellen (bis auf ein paar Kleinigkeiten, welche aber völlig vernachlässigbar sind) ... im Vergleich zum Director's Cut natürlich.

Noch heute erkennt man in jeder einzelnen Szene, dass SCOTT mit einer wahren Besessenheit dieses Projekt vervollständigte, welches sich schon bei der Produktion der Urfassung über 13 Jahre hinzog. Man könnte jede Szene gesondert bis ins Detail zerlegen und interpretieren ... was auch für mich als Lynchian die Faszination von BLADE RUNNER ausmacht. Nicht alles ist so wie es scheint ... und sogar eine Eule kommt vor (... es ist wohl wirklich an der Zeit, dass ich mir TWIN PEAKS wieder mal ansehe, wenn ich sogar in BLADE RUNNER Assoziationen finde ... aber das ist eine andere Geschichte ...)

Aber ich will ja hier kein Buch, sondern nur einen Tagebucheintrag über einen meiner All-Time-High Sci-Fi-Filme schreiben. Die wichtigste und öffteste Frage sollte aber auch hier zur Sprache kommen: Ist Deckard nun ein Replikant oder nicht??? Diese Frage spaltet nun bereits seit 25 Jahren die Fan-Community. Fakt ist jedenfalls, dass Ridley SCOTT selbst in einem Interview gesagt hat, dass Deckard als Replikant angelegt war. Spekulationen und Interpretationsmöglichkeiten in die eine wie andere Richtung sind ja genug vorhanden, um alleine darüber stundenland diskutieren zu können ...

Jedenfalls freut es mich, dass ich nun in einer einzigen tollen DVD-Veröffentlichung alle relevanten Versionen des Films vereint habe ... von der US- bzw. internationalen Kinofassung angefangen, über den Director's Cut aus 1992, die Arbeitsfassung bis hin zum technisch bestens überarbeiteten Final Cut. Eine schöne Reise in die Vergangenheit mit einem der besten Filme aller Zeiten
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Geändert von Jurgy (12.02.2008 um 01:51 Uhr)
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Alt 16.12.2007, 12:33   #195 (permalink)
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Standard 15. Dezember 2007

LITTLE CHILDREN
(Little Children, 2006)
Regie: Todd FIELD
Cast: Kate WINSLET, Patrick WILSON, Jennifer CONNELLY, Gregg EDELMAN, Noah EMMERICH, Jackie Earle HALEY ...

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Film-Review von MEMENTO
Diskussionsthread im Forum
IMDb-Rating: 7.9/10
Meine Bewertung: 4,5/5




Todd FIELD ist ein absolutes Multitalent ... ob als Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent oder Komponist von Filmmusik ... FIELD kann alles, wenn es ums Thema Film geht. Sein Regiedebüt gab er mit IN THE BEDROOM vor sechs Jahren, wofür er mit 5 Oscarnominierungen und insgesamt 27 Festival- und Kritikerpreisen belohnt wurde. Leider kenne ich diesen Film noch nicht ... aber nach dem gestrigen Ansehen von LITTLE CHILDREN werde ich das wohl sehr rasch ändern müssen.

Todd FIELD ist gemeinsam mit Tom PERROTTA ein fantastisches Drehbuch mit verschiedenen Geschichten über amerikanische Familien gelungen. Auch wenn diese Geschichten in jeder Stadt dieser Welt vorkommen, so bin ich dennoch davon überzeugt, dass einige Hauptthemen des Films ... Spießigkeit, Scheinheiligkeit und vor allem Prüderie in deutschen und österreichischen Produktionen sicherlich völlig anders angegangen worden wären. Damit will ich aber in keinster Weise die Story kritisieren ... sie ist mir einfach nur eine Spur zu "amerikanisch".

Schon alleine das richtige Genre für diesen Film zu finden ist gar nicht mal so leicht. Als Überbegriff kann man Drama wohl gerade noch durchgehen lassen, aber neben den dramatischen Elementen behandelt der Film auch die Themen Romantik, Satire und Thriller. Dazu noch einzelne Episoden, welche gekonnt miteinander verflochten wurden, aber auch einzeln sehr gut funktionieren würden und die verschiedensten Themen behandeln wie Sehnsucht, Wunsch nach Veränderung und Freiheit, Vorurteile und Betrug. Diese verschiedenen Episoden, Handlungsstränge und Themen wurden von Todd FIELD perfekt miteinander verbunden ... auch wenn man zu Beginn noch nicht ganz weiß, wo die Reise hingehen wird. FIELD fordert den Zuseher in jeder Sekunde, was sicherlich einen Großteil des Reizes von LITTLE CHILDREN kennzeichnet.

Aber für einen perfekten Film bedarf es auch der richtigen Darsteller ... und die hat FIELD auch in seinem Cast gefunden. Herausragend natürlich Kate WINSLET und Patrick WILSON, bei denen die Chemie während des gesamten Films passt und somit in jeder Szene glaubwürdig bleiben. Aber die schwierigste Rolle hatte sicher Jackie Earle HALEY, der zurecht für diese überzeugende Darstellung mit einer Oscar-Nominierung belohnt wurde.

Während ein sehr guter Score perfekt die Dramaturgie der einzelnen Szenen begleitet, so gibt es doch einen Kritikpunkt, der mir LITTLE CHILDREN die Höchstwertung verweigern lässt: Die Off-Stimme ist völlig sinnlos und unpassend und verdirbt mir einige ruhigere, aber sehr schön gezeichnete Szenen ... schade!
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Alt 16.12.2007, 13:26   #196 (permalink)
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Standard 15. Dezember 2007

TAGEBUCH EINES SKANDALS
(Notes on a Scandal, 2006)
Regie: Richard EYRE
Cast: Judi DENCH, Cate BLANCHETT, Bill NIGHY, Andrew SIMPSON ...

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Film-Review von MEMENTO
Diskussionsthread im Forum
IMDb-Rating: 7.7/10
Meine Bewertung: 4/5




Der britische Film- und Theaterregisseur Richard EYRE zeigt uns mit NOTES ON A SCANDAL einen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele. Wann wird aus Freundschaft eine zwanghafte Abhängigkeit ... wo ist die Grenze zwischen Leidenschaft und Obsession, vor allem dann, wenn auch noch der Gesetzgeber ein Wörtchen mitzureden hat???

Die Inszenierung beeindruckt fast über die gesamte Laufzeit, aber vor allem den Darstellern ist es zu verdanken, dass aus diesem Psycho-Drama ein sehr guter Film geworden ist. Judi DENCH als verbitterte und vereinsamte Lehrerin die Frauen liebt, sich aber selbst dafür hasst. Ein Leben lang hat sie sich dazu gezwungen, ihre Gefühle zu unterdrücken und glaubt, solche Gefühle beim "ausgewählten" Gegenüber auch nur durch Zwang erpressen zu können. Neben Judi DENCH läuft aber auch Cate BLANCHETT als Kunstlehrerin Sheba, die sich auf ein sexuelles Abenteuer mit einem ihrer Schüler einlässt und dadurch wissend auf den Abgrund zusteuert, zur Höchstform auf. Aber auch die männlichen Nebendarsteller wissen zu überzeugen: Einerseits Bill NIGHY als Ehemann von Sheba, andererseits der unbekannte Andrew SIMPSON als jugendlicher Liebhaber.

EYRE gelang mit NOTES ON A SCANDAL ein düsteres Psycho-Drama, dessen Story von Minute zu Minute mehr fesselt und den Zuschauer immer tiefer in den Kampf zwischen Eifersucht, sexuellem Verlangen, Pflichtgefühl und Einsamkeit hineinzieht und nicht mehr loslässt.
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Alt 18.12.2007, 21:28   #197 (permalink)
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Standard 16. Dezember 2007

SANTA CLAUSE 2 - EINE NOCH SCHÖNERE BESCHERUNG
(The Santa Clause 2, 2002)
Regie: Michael LEMBECK
Cast: Tim ALLEN, Elizabeth MITCHELL, David KRUMHOLTZ, Judge REINHOLD, Wendy CREWSON ...

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IMDb-Rating: 5.6/10
Meine Bewertung: 2,5/5




Was wäre die Weihnachtszeit ohne die SANTA CLAUSE-Filme ... und da ich Teil 1 schon vor einigen Tagen gesehen hatte, war am Sonntag Teil 2 dran. Natürlich nicht mehr so gut wie Teil 1 und auch die Story ist ... naja. Trotzdem ist auch die Fortsetzung immer wieder sehenswert ...

Teil 3 werde ich wohl erst nächstes Jahr zu Weihnachten sehen, denn derzeit ist mir die DVD noch deutlich zu teuer ... aber wie man schon am Jahr 2007 sehen konnte, geht ja ein Jahr erschreckend schnell vorbei
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Geändert von Jurgy (18.12.2007 um 22:20 Uhr)
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Alt 18.12.2007, 22:17   #198 (permalink)
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TRANSFORMERS
(Transformers, 2007)
Regie: Michael BAY
Cast: Shia LABEOUF, Megan FOX, Josh DUHAMEL, Jon VOIGHT, John TURTURRO ...

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IMDb-Rating: 7.6/10
Meine Bewertung: 3,5/5




Immer wieder wenn bekannt wird, dass Michael BAY bei einem Film Regie führen wird, beginnt das gleiche, mit völlig unverständliche Spiel: Der Film wird von Beginn an schlecht gemacht ... zumindest von den sogenannten und selbsternannten professionellen Filmkritikern. Nun gut ... Geschmäcker sind und sollen auch unterschiedlich sein, aber bei Michael BAY muss man schon fast von einer Hetzkampagne der amerikanischen Journaille ausgehen. Mir ist das wurscht ... THE ROCK, BAD BOYS, BAD BOYS II, ARMAGEDDON, THE ISLAND und sogar der von vielen gehasste PEARL HARBOR zählen allesamt zu Filmen, welche ich immer wieder gerne sehe ... bei THE ROCK würde ich sogar so weit gehen, dass sich dieser in meinem persönlichen All-Time-High-Ranking in den Top-25 befindet!!!

Man kann von BAY halten was man will ... aber eines kann man ihm auf keinen Fall abstreiten: Von einer perfekten Inszenierung von krawalligen Actionsequenzen versteht er was ... und war somit genau der richtige Regisseur für TRANSFORMERS. Denn Action bietet TRANSFORMERS wahrlich in Hülle und Fülle. Aber das wahre Highlight dieses Films sind die CGI's: ILM hat wieder mal gezeigt, wo bei Special-Effects der Hammer hängt ... einfach nur großartig!!! Die Verwandlungen der Roboter in Kraftfahrzeuge und umgekehrt sind absolut fantastisch

Aber auch eine beinahe perfekte Regie, fantastische Spezialeffekte und durchaus überzeugende Darsteller ... mit der Story konnte ich leider genau Null anfangen. Natürlich habe ich mir von TRANSFORMERS keine anspruchsvolle Literaturverfilmung erwartet, welche mich auch geistig zu unterhalten weiß, aber ein bisserl mehr hätte es doch sein dürfen. Vor allem so unnötige Handlungsstränge wie die frisch von der Uni kommenden Hacker, welche den gesammten US-Geheimdienst blass aussehen lassen ... gähn! Und natürlich muss sich da ein "Weibchen" an der Seite des "menschlichen", männlichen Hauptprotagonisten wiederfinden ... der übrigens seinen nicht ganz unwichtigen Part als Bindeglied zu den Autobots sehr sympathisch spielt. Megan FOX ist ... und das ist in jedem Fall unbestritten ... beinahe unverschämt schön und für mich die mit Abstand attraktivste Nachwuchsdarstellerin ... das wars aber auch schon wieder. Ein Urteil über ihr schauspielerisches Können kann man nach diesem "Beiwagerl"-Auftritt nicht fällen.

Mein Sohn wird den Film lieben ... und einigen Autofreaks unter uns wird es wohl ähnlich ergehen. Auch mich hat der Film dank der tollen Actionszenen und der fantastischen CGI's unterhalten ... Popcorn-Kino in Reinkultur eben! Aber den für 2009 angekündigten Teil 2 werde ich wohl nur für meinen Sohn kaufen (müssen).
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Alt 22.12.2007, 17:50   #199 (permalink)
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RUSH HOUR 3
(Rush Hour 3, 2007)
Regie: Brett RATNER
Cast: Chris TUCKER, Jackie CHAN, Hiroyuki SANADA, Tzi MA, Roman POLANSKI, Noémie LENOIR ...

Link zu meiner DVD-Sammlung
Wikipedia
IMDb-Rating: 6.2/10
Meine Bewertung: 2,5/5




Chris TUCKER und Jackie CHAN punkten in RUSH HOUR 3 gewohnter Manier durch massig Action und viel Spaß. Das Drehbuch funktioniert ganz gut, lebt aber vom Charme der beiden Hauptprotagonisten. Wer die beiden ersten Teil mochte, dem wird auch Teil 3 von RUSH HOUR (noch) gefallen. Es darf aber wohl die Frage gestellt werden, warum man gleich 140 Millionen Dollar für diesen doch nur durchschnittlichen Film verplempert hat. Chris TUCKER wie auch Jackie CHAN gefallen mir zwar in diesen Rollen sehr gut, aber 20 Mio. Dollar Gage ... für JEDEN ... das ist doch des Guten zuviel.

Das tatsächlich Unglaubliche aber daran ist, dass diese 140 Mio. fast auf den Cent genau an den amerikanischen Kinokassen eingespielt wurde ... wer hätte das gedacht! Bei einem weltweiten Einspielergebnis von 255 Mio. Dollar machen die Produzenten mit diesem Film also doch einen netten Gewinn.

Im Jahr der Trilogien darf die Frage erlaubt sein, ob den Produzenten tatsächlich nichts mehr Neues einfällt ... aber die Kinokassen geben allen wohl recht. SPIDER-MAN 3 führt die diesjährige Umsatzliste in Amerika an ... dicht gefolgt von SHREK THE THIRD. Am 4. Platz rangiert völlig unverdient PIRATES OF THE CARIBBEAN: AT WORLD'S END, während der einzig wirklich gute 3. Teil einer Serie ... THE BOURNE ULTIMATUM am 6. Platz mit immer noch fantastischen 227,4 Mio. Dollar Einspielergebnis verweilt ... nur in den USA wohlgemerkt. RUSH HOUR 3 möchte ich jetzt nicht mal als schlechtesten dritten Teil des Jahres 2007 bezeichnen ... da war der desaströse Piratenfilm mit Johnny DEPP um nichts besser.

Das einzig wirklich Erfreuliche an RUSH HOUR 3 war, dass die DVD gleich bei VÖ um 8 Euro zu haben war ... über mehr hätte ich mich durchaus geärgert
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Geändert von Jurgy (12.02.2008 um 01:53 Uhr)
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Alt 23.12.2007, 02:17   #200 (permalink)
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88 MINUTES
(88: 88 Minutes, 2007)
Regie: Jon AVNET
Cast: Al PACINO, Alicia WITT, Leelee SOBIESKI, Amy BRENNEMAN, William FORSYTHE, Deborah Kara UNGER ...

Link zu meiner DVD-Sammlung
Wikipedia
DVD-Review von Playzocker
Diskussionsthread im Forum
IMDb-Rating: 6.3/10
Meine Bewertung: 3/5




88 MINUTES ist ein Echtzeit-Thriller mit Al PACINO, der zwar seine besten Zeiten ohne Zweifel schon hinter sich hat, aber noch immer in der Lage ist einen Film zu tragen. Dass muss er in 88 MINUTES auch ... ohne Al PACINO wäre der Film wohl nicht mal auf DVD erschienen. Auch wenn ich den Film jetzt nicht so schlecht empfand, wie ich in vielen Kritiken lesen musste, so kann man diesen Thriller ganz sicher nicht als Meilenstein seines Genres bezeichnen. Zu viele Ungereimtheiten sind sehr leicht zu erkennen ... bei manchen Zusammenhängen und Hintergründen hatte ich den Eindruck, als ob der Darsteller grad mal ein wenig improvisiert.

Aber nicht nur das Drehbuch kann nicht wirklich überzeugen, auch die Regie von Jon AVNET nutzt das vorhandene Potential eines Echtzeit-Thrillers in keinster Weise. Da der Film nach den enttäuschenden Testscreenings nochmals komplett umgeschnitten wurde und manche Szenen nachgedreht werden mussten, passt das einfach nicht mehr so wirklich. Schade drum ... das Thema rund um Todesstrafe und US-Geschworenensystem würde grundsätzlich einige interessante Aspekte bieten, welche aber in 88 MINUTES nicht mal ansatzweise genutzt wurden.

Als großer Al PACINO Fan gehört dieser Film zwar auch in meine Sammlung ... der Wiederholungsfaktor ist bei 88 MINUTES allerdings sehr gering ...
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